Aktueller Planungsstand: Retentionsraum 3 Angath wird vorbereitet

Besprechung Angath

Pilotprojekt Angath: Ergebnisse der Besprechung mit der Staubeckenkommission

Die Staubeckenkommission prüft für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft die Sicherheit der drei geplanten Retentionsräume Kramsach/Voldöpp, Radfeld/Kundl und Angath. Da alle drei geplanten Bauwerke ein Volumen von mehr als 500.000 Kubikmetern fassen, müssen diese der Staubeckenkommission zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Anfang Oktober fand daher im Retentionsraum in Angath ein Treffen des Wasserverbandes mit der Staubeckenkommission, der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Tirol und den Projektplanern zur vertiefenden Abstimmung statt. Dabei wurden Lastfallklassen, noch notwendige geotechnische und geologische Untersuchungen und viele weitere technische Details aus den Bereichen Wasserbau, Elektroanlagen und Maschinentechnik für das Einreichprojekt behandelt.

Positive Ergebnisse der geotechnischen Untersuchungen im Bereich des Einlauf- und Auslaufbauwerks Angath

Zur Überprüfung des möglichen Standortes des Einlauf- und Auslaufbauwerks für den Retentionsraum Angath wurden Untergrunduntersuchungen mittels Rammsondierung durchgeführt. Die Rammsondierung ist ein indirektes Baugrundaufschlussverfahren ohne Materialaushub. Eine Sonde mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern wird, mit einem festgelegten Gewicht von 50 kg, das auch als „Rammbär“ bezeichnet wird aus einer Fallhöhe von 50 cm bis ca. 12 m in den Boden gerammt. Die Schlagzahl gibt Aufschluss über den Verdichtungsgrad des Untergrundes. Die vorläufigen Ergebnisse bestätigen das geologische Modell und geben nun Sicherheit über die Gründungsverhältnisse des Einlauf- und Auslaufbauwerks.

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Mit einer Sonde wurde der Untergrund des Einlauf- und Auslaufbauwerks für den Retentionsraum Angath untersucht.

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