Nächster Schritt in der Einreichplanung – Positiver Beschluss der Staubeckenkommission

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Staubeckenkommission hat Retentionsraum Angath positiv begutachtet
Zur fachlichen Begutachtung der sich auf Staubeckenanlagen beziehenden Fragen ist beim Bundesministerium eine Kommission eingerichtet, die in diesem Fachbereich die Wasserrechtsbehörden im Zuge oder außerhalb eines Wasserrechtsverfahrens zu unterstützen hat. Die sogenannte Staubeckenkommission hat sich schon im Herbst 2023 direkt vor Ort zum Retentionsraum Angath ein Bild gemacht. Im März 2024 hat sie auf Basis der ausgearbeiteten Einreichplanungen einen positiven Beschluss zum Retentionsraum Angath gefasst. „Durch die Begutachtung der Staubeckenkommission in Angath und die zu ergänzenden Empfehlungen können nun die Planungen für die anderen Retentionsräume konkretisiert und fortgesetzt werden. Damit sind wir mit unserem Projekt einen wesentlichen Schritt weitergekommen“, ist Michael Riedhart, Obmann des Wasserverbandes erfreut.

Biotop bei Kundl kann erhalten bleiben
Für das von der ÖBB angelegte Biotop zwischen Radfeld und Kundl konnte nun eine Lösung gefunden werden, die sowohl naturschutzrechtlich als auch wasserrechtlich genehmigungsfähig und förderfähig ist. Die fachlichen Planungen ermöglichen nun, das Biotop in seiner Form zu erhalten und dennoch das Volumen für den Stauraum in Radfeld-Kundl, aber auch die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen sicherzustellen. Wie in den anderen Retentionsräumen werden auch hier die Ergebnisse der Detailplanung dem Gemeinderat und den betroffenen Grundeigentümern in den nächsten Monaten vorgestellt werden.

Bodenbewertungen in Voldöpp und Angath im Laufen
In den beiden Retentionsräumen wurde im Spätwinter mit den Feldarbeiten zur Bodenbewertung begonnen. Bisher wurden Schürfe geöffnet, um die Bodenhorizonte direkt aufzuschließen und beproben zu können und die Mischproben entnommen. Die Arbeiten wurden in Abstimmung mit den Grundeigentümern und mit entsprechender Sorgsamkeit durchgeführt. Die Ergebnisse dienen zur Beweissicherung und sind auch Basis für die Bodenbewertung für künftige Entschädigungsleistungen.

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